Schon die Erschließung des 1. Bauabschnitts durch die Gemeinde war erfolgreich. Ein großer Teil könnte bereits an ansiedlungsinteressierte Unternehmen verkauft werden. Die Erschließung des 2. Bauabschnitts ist bereits im vollen Gange. Die Flächen sind aufgrund der Lage (Nähe zur A1) und des Bebauungsplans auch für größere Betriebe sehr attraktiv. Erste Ansiedlungsverhandlungen laufen bereits. Die Gesamtkosten der Erschließung liegen bei circa 9,801 Millionen Euro (einschließlich Grunderwerb). An diesen Kosten beteiligen sich die EU und das Land.
Die Mittel werden aus dem Operationellen Programm EFRE-Saarland „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ 2007 - 2013 bereitgestellt.
24 Hektar umfassen die Flächen des 2. Bauabschnittes insgesamt. Davon sind 15 Hektar gewerblich nutzbar. Die Grundstücksflächen befinden sich in öffentlichem Eigentum. Um die Fläche baureif zu machen, sind neben größerenGeländemodellierungsarbeiten, der Bau einer Erschließungsstraße mit Kreisverkehrsplatz und Straßenbeleuchtung, das Verlegen von Leitungen für die Ver- und Entsorgung des Geländes, der Bau von Regenrückhaltebecken, Begrünungs- sowie Ausgleichsmaßnahmen durchzuführen. Wirtschaftsminister Dr. Christoph Hartmann: „Schaumberg ist nur ein Teil des Masterplans Industrieflächen. Mit dem Lisdorfer Berg und Zunderbaum bei Homburg haben wir zwei weitere Projekte, die wir gemeinsam mit den Gemeinden vorantreiben wollen. Der Ausbau dieser Flächen ist wichtig, um Unternehmensansiedlungen und damit die Sicherung und Schaffung von Arbeitsflächen zu fördern.“
Hintergrund
Erschließung und Vermarktung von Industrie- und Gewerbeflächen führt die SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft durch. Ein entsprechender Erschließungsvertrag für Tholey wurde zwischenzeitlich zwischen der Gemeinde und der SBB geschlossen. Die Schwestergesellschaft LEG Saar hat die Projektsteuerung übernommen.
Durch die Bereitstellung der Zuwendung dokumentiert die Landesregierung, dass sie den Strukturwandel der Saarwirtschaft offensiv unterstützt. Sie macht gleichzeitig damit auch deutlich, dass sie trotz der bekannt schwierigen Haushaltslage erhebliche Mittel für die Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur bereitstellt.
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